Schach
Motor findet am Brett in Erfolgsspur zurück

"Der Sieg fiel für unsere Mannschaft klarer aus als vorher gedacht", zeigte sich Motors-Mannschaftskapitän Frank Wilke mit dem Ergebnis zufrieden. Die Zeitzer gingen im Heimspiel in den Räumen der Vater-Jahn-Turhalle zwar von der vermeintlichen Spielstärke her leicht favorisiert in den Kampf. Der sehr glückliche Erfolg im Kampf der Vorsaison sowie der bisherige Saisonverlauf der Schmiedeberger waren aber Warnung genug. Der am Ende herausspringende 5,5:2,5-Erfolg für die Zeitzer Farben klingt deutlich, spiegelt aber den Spielverlauf nicht vollständig wieder. Vor dem Kampf wurde der Zeitzer Nestor Werner Mathes für sein Jahrzehnte anhaltendes Wirken für das Zeitzer Schach mit der Ehrenspange und einer Urkunde des Landesschachverbandes ausgezeichnet. Danach ging es auf den Brettern schnell zur Sache. Am Brett eins und drei konnten Heinz Schultheis und Joachim Just mit den schwarzen Steinen jederzeit das Gleichgewicht halten und sichere Unentschieden einfahren.
Dieter Napierala hatte zu diesem Zeitpunkt seinem Gegner, der sich bereits in der Eröffnungsphase grobe Fehler leistete, eine Figur abgenommen, so dass der schnelle Partiegewinn und damit die Zeitzer Führung nicht lange auf sich warten ließ. Bis zur nächsten beendeten Partie sollte noch länger gekämpft werden, aber auch hier war es mit Frank Wilke ein Zeitzer Spieler, der seine Partie sehr überzeugend zum Gewinn führen konnte. Aus der Eröffnung heraus ständig am Drücker, ließ der Zeitzer Mannschaftsführer dem Schmiedeberger Gegner keine Chance. Thomas Richter konnte sich mit sicherem Spiel eine vorteilhafte Stellung erarbeiten. Aber er fand dann nicht immer die stärksten Züge, so dass er am Ende mit dem Remis zufrieden sein musste. Auch die nächsten beiden Partien endeten Unentschieden. Dabei mussten aber Hubert Reimann und Werner Mathes einige schwere Momente überstehen, um ihre schwierigen Stellungen zu halten. Dies gelang beiden nach vorbildlichem Kampf glücklicherweise, so dass der Zeitzer Mannschaftserfolg damit schon gesichert war. Der abschließende Partiegewinn von Marcel Greim, der seinen Gegner im Bauernendspiel gekonnt bezwingen konnte, rundete diesen Mannschaftskampf schließlich erfolgreich ab. Das 5,5-2,5 ist sicher etwas zu deutlich ausgefallen. "Am Verdienst des Zeitzer Erfolges ist aber angesichts eines Kampfes ohne einen einzigen Partieverlust nicht zu zweifeln", schätzte Motors Dieter Napierala ein.
Mit nun 8:4 Mannschaftspunkten kann sich Motor gelassen auf die restlichen Punktspiele konzentrieren.


























