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Solarkonzern

Kurskapriolen bei der Q-Cells-Aktie

VON STEFFEN HÖHNE, 08.11.11, 19:49h, aktualisiert 08.11.11, 20:00h
Fußmatte des Solarzellenhersteller Q-Cells
Fußmatte des Solarzellenhersteller Q-Cells (FOTO: DPA/ARCHIV)
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HALLE (SAALE)/MZ. Die Aktie des Solarzellenherstellers Q-Cells befindet sich auf Berg- und Talfahrt. Während in knapp einer Woche der Kurs um mehr als 120 Prozent zulegte, verlor die Aktie am Dienstag wieder mehr als 20 Prozent. Panikkäufe von Spekulanten waren wohl für die kurze Rallye verantwortlich.

Q-Cells-Sprecherin Ina von Spies sagte der MZ: "Eine genaue Erklärung für die Kurssprünge haben wir nicht." Q-Cells und Börsianer tippen auf einen sogenannten "Short Squeeze". Dabei müssen Anleger, die auf fallende Kurse spekuliert hatten, eine Aktie um jeden Preis kaufen, um ihre Verluste zu begrenzen. Viele Investoren (vor allem Hedgefonds) hatten sich zuletzt am Markt Q-Cells-Aktien geliehen, diese verkauft, um sie bei niedrigeren Kursen zurückzukaufen. Steigen die Kurse jedoch, drohen bei dieser Spekulation hohe Verluste. Eine andere Erklärung wären Übernahmespekulationen. In den letzten zwei Jahren gab es immer wieder solche Gerüchte, die sich aber nie bestätigten.

Wegen des Preisverfalls bei Solarzellen steckt Q-Cells tief in den roten Zahlen. Ende letzter Woche wartete der Konzern mit der positiven Nachricht auf, in Brandenburg / Havel Europas größten Solarpark zu bauen. Ob es Q-Cells wirtschaftlich wieder besser geht, wird sich kommenden Montag zeigen. Dann legt das Unternehmen seine Zahlen für das dritte Quartal vor.


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