Weihnachtsstollen
Erzgebirge setzt auf Siegel

Zwei gekreuzte Hämmer finden sich auf dem Siegel, der Schriftzug «Traditionelle Handwerkskunst» und der Zusatz «Nur echt aus dem Weihnachtsland». Das Tragen der Marke setzt voraus, dass das Gebäck von Hand gefertigt und ausschließlich im Erzgebirge gebacken und verpackt wird. Die Verwendung ist den Verbandsmitgliedern vorbehalten. «Strenge Richtlinien» müssten eingehalten werden, zum Einsatz kämen unabhängige Gutachter.
Die «Qualitätsordnung» des Verbandes verbietet für Rosinenstollen die Verwendung von Marzipan, Erdnüssen, künstlichen Aromen, Konservierungsstoffe und «direkt zugegebene Zusatzstoffe». Der Anteil etwa von Butter, Sultaninen und Mandeln ist zumindest grob vorgeschrieben. Abgesehen davon kann aber jeder Bäcker seine eigene Rezeptur beibehalten. Derzeit gehören dem Verband neun Bäcker und eine Biomühle an.


























