Lokführer
Harz-Elbe-Express reagiert auf Streik

Das private Bahnunternehmen Harz-Elbe-Express kündigte an, trotzdem 60 bis 70 Prozent der üblichen Leistung anbieten zu wollen. Auf den größeren Strecken von Magdeburg nach Halberstadt und von Halberstadt nach Halle sollen Mitglieder der konkurrierenden Gewerkschaft EVG, Angestellte aus der Verwaltung und Mitarbeiter einer Leiharbeitsfirma eingesetzt werden, sagte Geschäftsführer Andreas Putzer. Auf kleineren Strecken im Harz soll ein Ersatzverkehr mit Bussen organisiert werden.
Die Gewerkschaft GDL fordert einheitliche Standards für alle 26 000 Lokführer in Deutschland auf dem Niveau des Branchenführers Deutsche Bahn. Putzer sagte, man habe bereits Lohnsteigerungen von 27 Prozent innerhalb von zwei Jahren angeboten. Das Unternehmen habe aber nicht das Mandat, wie von der Gewerkschaft verlangt, gleich über einen bundesweiten Rahmentarifvertrag zu verhandeln. Mit der Deutschen Bahn AG verhandelt die Gewerkschaft derzeit darüber, daher gibt es nur bei den Bahn-Konkurrenten Streiks.
Neben dem Harz-Elbe-Express sind die Verkehrsgesellschaften Abellio, Arriva, Benex, Keolis, Veolia und die Hessische Landesbahn vom Streik der Lokführer betroffen.




















