Nachterstedt
Initiative fordert See früher zurück
erstellt 15.07.10, 20:41h, aktualisiert 17.07.10, 19:27h

Mindestens noch zwei Jahre gesperrt: Das Ufer des Concordia-Sees gegenüber der Abbruchkante. (FOTO: DDP)
NACHTERSTEDT/MZ/ASC. Ein Jahr nach dem Erdrutsch wird in Nachterstedt Kritik laut an den Plänen, den gesperrten Concordia-See erst Mitte Juli 2012 schrittweise freizugeben. "Das dauert viel zu lange", kritisierte der Vorsitzende des Förderkreises Seeland, Rüdiger Wendt. Der Bergbausanierer LMBV bekräftigte den Zeitplan am Donnerstag. Erst müssten weitere Untersuchungen zur Unglücksursache abgeschlossen und mit der Sanierung der Böschung begonnen werden, so das Unternehmen.
"Bestimmte Teilgebiete müssen früher freigeben werden", forderte Wendt. Das betreffe etwa das dem Unglücksgebiet gegenüberliegende Schadeleber Ufer. Dort gab es bis zur Katastrophe einen Bootsanleger, rund 40 Segelboote lagen im Wasser. Wendt kündigte an, der Verein wolle eine Bürgerinitiative gründen, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen. Zudem hätten sich rund 1 000 Besucher und Anwohner mit ihren Unterschriften für eine frühere Freigabe des Sees ausgesprochen.
Fotogalerie: Nachterstedt - ein Jahr nach dem Erdrutsch


Fotogalerie: Nachterstedt - ein Jahr nach dem Erdrutsch




























































































