Handball
Anhalt-Team verpasst den Start und besitzt keine Kraft zur Wende

Die Bernburgerinnen lagen wie bei ihrem Heimsieg schnell mit 1:4 (10.) zurück. Damit blieben die Gäste in den Startlöchern sitzen. Die Gastgeberinnen durchbrachen mit druckvollen Angriffen die offensive Bernburger Deckungsvariante. Dennoch verhinderte die Anhalt-Sieben zu diesem Zeitpunkt einen größeren Rückstand und hielt damit den Ausgang der Partie zunächst offen. Die Saalestädterinnen schafften es sogar, die Langenweddingerinnen zeitweise im ersten Spielabschnitt unter Zugzwang zu setzen und verkürzten den Abstand auf 8:9 (25.). Leider war aber der hohe Kraftaufwand schon bis zum Halbzeitpfiff nicht zu halten und der SVL setzte sich bis zum Seitenwechsel wieder auf 12:9 ab.
Im zweiten Durchgang blieben die Spielanteile und Kräfteverhältnisse weitgehend ausgeglichen, doch schwand beim SVA-Team zunehmend die Konzentration und Kondition. Das war auch durch die Ansetzungskonstellation erwartet worden. Trotzdem gab es in den Anhalt-Reihen Mitte der zweiten Spielhälfte nochmals ein Aufbegehren (19:17, 45.). Während die Abwehr im gesamten Treffen solide stand, gab es in der Chancenverwertung große Schwächen, die den Heimsieg Langenweddingens begünstigten. Außerdem präsentierten sich die Heim-Angreiferinnen auf den Außenpositionen stärker und erfolgreicher als ihre Kontrahentinnen. In der Summe dieser Fakten und mit der besseren Tagesform setzte sich der SV Langenweddingen verdient durch.
Diesem Punktverlust will der SV Anhalt Bernburg nicht lange nachtrauern und schon kommenden Sonntag, 11.45 Uhr, im Punktspiel gegen die SG Grün-Weiß Hohendodeleben in der Bruno-Hinz-Sporthalle wieder auf Erfolgskurs gehen, um zwei Punkte einfahren.
Bernburg: Jantke; Bong 3, Golembowski 1, Hoßbach 6 / 4, Herold, Knopf 1, Keske 1, Langguth 1, Pricken 1, Pluder 1, Wiedensee 3.


























