Halle
«Ötzi» und angeblicher Schiller-Schädel auf dem Prüfstand
Archäologen diskutieren über Anwendung moderner Untersuchungsmethoden
erstellt 06.10.09, 19:22h

Der konservierte Ötzi liegt im archäologischen Museum in Bozen. (FOTO: DPA)
Halle/ddp. Archäologen diskutieren in Halle auf einer Tagung
über moderne wissenschaftliche Methoden zur Untersuchung alter Funde.
DNA- und Isotopenanalysen kämen in der Archäologie immer häufiger zum
Einsatz, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Denkmalpflege und
Archäologie vor dem am Donnerstag in Halle beginnenden dreitägigen
Mitteldeutschen Archäologentag. Sie brächten oft spektakuläre
Ergebnisse und erlaubten Einblicke in die frühe Geschichte.
Auf dem Kongress werden nach Angaben der Sprecherin auch
Untersuchungen an bekannten Funden wie dem «Ötzi», dem angeblichen
Schiller-Schädel aus der Weimarer Fürstengruft oder an Mumien der
südperuanischen Nasca-Kultur vorgestellt.
Veranstalter des Mitteldeutschen Archäologentages ist das
Landesamt für Denkmalpflege Sachsen-Anhalt. Die jährlich in Halle
ausgerichtete Tagung greift aktuelle Themen der Archäologie auf.

























