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Auch Marine-Tanker wurde zum Ziel

Somalische Piraten haben bereits eine ganze Reihe deutscher Schiffe angegriffen

erstellt 09.08.09, 20:37h, aktualisiert 09.08.09, 20:56h
Hansa Stavanger
Endlich frei: Die Hansa Stavanger bei der Ankunft in Mombasa. (FOTO: DPA)
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HAMBURG/DPA. Neben der Hansa Stavanger wurden in den vergangenen Monaten noch etliche weitere deutsche Schiffe von Piraten angegriffen. Eine Auswahl:

5. Mai 2009: Im Golf von Aden kapern Piraten den Frachter MS Victoria mit elf rumänischen Seeleuten. Das Schiff einer niedersächsischen Reederei fährt unter der Flagge von Antigua und Barbuda. Mitte Juli kommt das Schiff frei. Ob Lösegeld floss, ist nicht bekannt.

25. April: Knapp 300 Kilometer südöstlich der Küstenstadt Mukalla (Jemen) entern Piraten den Frachter Patriot. Das Schiff einer Hamburger Reederei fährt unter maltesischer Flagge. Zur Besatzung gehören keine Deutschen. Am 15. Mai kommt das Schiff frei.

29. März: Piraten greifen den deutschen Marine-Tanker Spessart an. Einheiten der EU-Marinemission Atalanta, zu der auch die Spessart gehört, setzen die sieben Männer fest und übergeben sie den kenianischen Behörden.

29. Januar: Seeräuber kapern den Flüssiggastanker Longchamp. Am 28. März gibt die Hamburger Reederei bekannt, die 13-köpfige Crew der Longchamp sei wieder frei. Nach Medienberichten floss Lösegeld in unbekannter Höhe.

28. November 2008: Die deutsche Fregatte Mecklenburg-Vorpommern vereitelt im Golf von Aden mit Warnschüssen einen Piraten-Angriff auf das deutsche Kreuzfahrtschiff MS Astor mit 492 Gästen an Bord.

21. August: Seeräuber greifen vor Somalia einen deutschen Frachter an. Mitte September gibt die Bremer Reederei das Ende der Entführung bekannt. Es soll Lösegeld im niedrigen siebenstelligen Bereich gezahlt worden sein.

23. Juni: Piraten entern das Segelboot eines deutschen Paares und verschleppen die Urlauber in das Bergland der Region Puntland. Am 9. August werden sie freigelassen.

28. Mai: Ein Schiff der Lübecker Reederei Hans Lehmann KG fällt den Seeräubern in die Hände. Der Massengutfrachter war auf dem Weg aus dem Golf von Aden in Richtung Suez. Anfang Juli kommt die Lehmann Timber gegen ein Lösegeld von 478 000 Euro frei.


    
    
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