Lokalausgaben SaaleKurier - Halle/Saalekreis AnhaltKurier - Dessau-Roßlau Ascherslebener Zeitung Bernburger Kurier Bitterfelder Zeitung ElbeKurier - Wittenberg, Gräfenhainichen, Jessen ElbeKurier - Wittenberg, Gräfenhainichen, Jessen Köthener Zeitung Mansfelder Zeitung - Eisleben, Hettstedt Neuer Landbote - Merseburg, Querfurt Quedlinburger Harz Bote Sangerhäuser Zeitung Weißenfelser Zeitung - Weißenfels, Hohenmölsen Zeitzer Zeitung Naumburger Tageblatt
Lokalausgaben

Seien Sie live dabei! Plus: Alle wichtigen Fußball-Tabellen!

Verpassen Sie keine Entscheidung in der 1. und 2. Bundesliga, der 3. Liga, im DFB-Pokal, der Champions League, der Europa League und in der Formel 1.
mz-web.de
RSS    |    Bildschirmschoner    |    mz-web.de mobil
Schriftgröße kleinSchriftgröße mittelSchriftgröße groß
Topthemen
Sachsen-Anhalt

Dessauer «Hetzjagd» beschäftigt jetzt auch die Politik

Verfolgung und Bedrohung eines 20- Jährigen soll im Landtag thematisiert werden

erstellt 11.04.09, 15:38h
Magdeburg/Dessau/dpa. Die Verfolgung und Bedrohung eines 20- Jährigen in Dessau durch eine Gruppe junger Leute soll nach dem Willen der Landtagsfraktion der Linken in Sachsen-Anhalt auch den Innenausschuss beschäftigen. Man werde den Vorfall bei der nächsten Sitzung in Magdeburg thematisieren, teilte die Fraktion am Samstag mit. Der Vorwurf an eine Polizeibeamtin, sie habe in diesem Zusammenhang nachlässig gehandelt, dürfe nicht im Raum stehen bleiben. Man begrüße aber, dass der Staatsschutz in der Sache selbst unverzüglich Ermittlungen aufgenommen hat.

Die Dessauer Polizei untersucht den Zwischenfall, bei dem mehrere junge Leute den in der linken Szene bekannten Mann durch eine Einkaufspassage gejagt haben. Nach Angaben des 20-Jährigen, der von einer «Hetzjagd» sprach, liefen die Ermittlungen bisher schleppend, weshalb er eine «Dienstaufsichtsbeschwerde» gegen eine Beamtin veranlasst habe.Die Verfolger hätten ihn unter den Augen von Passanten geschlagen, getreten sowie mit Ausrufen wie «Scheiß Antifa!» angefeindet.

Ein Polizeisprecher hatte die Vorwürfe gegen die Polizeibeamtin zurückgewiesen. «Der Tatverlauf an sich ist authentisch und mir bekannt.» Die Anschuldigungen gegen seine Kollegin seien jedoch «eine persönliche Sichtweise» auf die Dinge, sagte der Sprecher. Von einer formellen Dienstaufsichtsbeschwerde wegen möglicher Strafvereitelung im Amt könne bislang nicht die Rede sein. «Wir haben nichts zu verheimlichen und untersuchen das jetzt detailliert.»


    
    
Anzeige
TOP
Print- und Online-Impressum | Datenschutzerklärung | Haftungsausschluss