Bei Kommunalwahl NPD-Erfolg verhindern
Ascherslebener Bündnis gegen Rechtsextremismus ist gegründet
erstellt 26.04.09, 17:42h, aktualisiert 26.04.09, 19:45h
ASCHERSLEBEN/MZ. Am Freitagabend haben sich Vertreter der CDU, der LINKEN, der SPD, der FDP und von Bündnis90 / DieGrünen der Stadt Aschersleben auf eine gemeinsame Erklärung zu den Stadtratskandidaturen der NPD verständigt. Sie schlossen eine gemeinsame Erklärung ab. Darin rufen sie alle Ascherslebener auf, an der Kommunalwahl am 7. Juni teilzunehmen. Eine hohe Wahlbeteiligung zugunsten der demokratischen Parteien und Wählerinitiativen sei die beste Garantie dafür, dass die Stimmen der NPD-Anhänger nicht für ein Stadtratsmandat reichen.
"Durch die Kandidaturen von Vertretern der NPD zum Ascherslebener Stadtrat sehen wir uns als Demokraten herausgefordert. Die NPD steht in Wahrheit für die Abschaffung der Demokratie und den Verlust des nach dem Krieg wieder erlangten internationalen Ansehens unserer Nation", heißt es. In Aschersleben hätten sich in den letzten Jahren auch eine Vielzahl von ausländischen Unternehmen angesiedelt, die mit ihren Investitionen einen Großteil der heute im industriellen Bereich vorhandenen Arbeitsplätze geschaffen haben. Ein Einzug der NPD in den Stadtrat würde künftige ausländische Investitionen gefährden.
Das Bündnis unterstützt den öffentlichen Aktionstag des Bündnisses für Demokratie und Toleranz, gegen Extremismus und Gewalt im Salzlandkreis am 9. Mai ab 10 Uhr im Ascherslebener Gymnasium Stephaneum.




















