Lokalausgaben SaaleKurier - Halle/Saalekreis AnhaltKurier - Dessau-Roßlau Ascherslebener Zeitung Bernburger Kurier Bitterfelder Zeitung ElbeKurier - Wittenberg, Gräfenhainichen, Jessen ElbeKurier - Wittenberg, Gräfenhainichen, Jessen Köthener Zeitung Mansfelder Zeitung - Eisleben, Hettstedt Neuer Landbote - Merseburg, Querfurt Quedlinburger Harz Bote Sangerhäuser Zeitung Weißenfelser Zeitung - Weißenfels, Hohenmölsen Zeitzer Zeitung Naumburger Tageblatt
Lokalausgaben

Seien Sie live dabei! Plus: Alle wichtigen Fußball-Tabellen!

Verpassen Sie keine Entscheidung in der 1. und 2. Bundesliga, der 3. Liga, im DFB-Pokal, der Champions League, der Europa League und in der Formel 1.
mz-web.de
RSS    |    Bildschirmschoner    |    mz-web.de mobil
Schriftgröße kleinSchriftgröße mittelSchriftgröße groß
Topthemen
Dessau-Roßlau

Angeklagte gestehen Schläge

Prozess um versuchten Mord an Zeitsoldaten hat vor dem Landgericht begonnen

erstellt 13.01.09, 13:45h, aktualisiert 13.01.09, 23:10h
DESSAU-ROSSLAU/MZ/KA. Wegen versuchten Mordes an einem 31 Jahre alten Bundeswehrangehörigen müssen sich seit Dienstag fünf junge Männer vor dem Landgericht Dessau-Roßlau verantworten. Zu Beginn des Prozesses gestanden die Angeklagten im Alter von 18 bis 21 Jahren den Überfall im Juni 2008. Als Motiv gaben sie an, sie hätten befürchtet, der 31-Jährige habe zwei von ihnen bei dem Diebstahl von elf Sportpokalen aus der Mehrzweckhalle Holzdorf (Kreis Wittenberg) beobachtet.

Zur Tatzeit fand dort der Abiturientenball des Jessener Gymnasiums statt. Sowohl das Täterquintett als auch das Opfer hatten daran teilgenommen. Die Angeklagten gaben an, sie hätten den Soldaten auf seinem Heimweg mit dem Auto mitgenommen und dann zusammengeschlagen.

Dabei haben sie, so das Geständnis, ihrem Opfer auf dem Gelände einer zu der Zeit geschlossenen Tankstelle den Betonfuß eines Sonnenschirmes zweimal auf den Kopf geschlagen. Zuvor hatten sie ihr Opfer mit Pfefferspray und einem Schlagring wehrlos gemacht und mit Tritten traktiert. Bei ihrem Angriff nahmen die Täter laut Anklage den Tod des Opfers in Kauf.

Drei Tage lag der 31-Jährige, der in dem Prozess als Nebenkläger auftritt, auf der Intensivstation einer Klinik. Seit dem Überfall sei er auf einem Ohr taub und trug weitere bleibende Gesundheitsschäden davon, wie er aussagte.


    
    
Anzeige
TOP
Print- und Online-Impressum | Datenschutzerklärung | Haftungsausschluss