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McCain gratuliert Obama zum Wahlsieg

Republikanischer Kandidat erkennt Niederlage an - Enttäuschte Anhänger

erstellt 05.11.08, 05:36h, aktualisiert 05.11.08, 08:59h
John McCain (M.)
John McCain (M.) spricht am Wahldienstag zu seinen Anhängern. Alaskas Senatorin Palin und seine Ehefrau Cindy (r.) hören zu. (FOTO: DPA)
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Washington/dpa. Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain hat nach dem längsten Wahlkampf in der amerikanischen Geschichte seine Niederlage eingestanden. Vor Anhängern in Phoenix im Bundesstaat Arizona sagte McCain, er habe dem Wahlsieger Barack Obama gratuliert. «Das amerikanische Volk hat gesprochen und es hat klar gesprochen», sagte er. «Der Fehler liegt bei mir - nicht bei Euch», rief er seinen enttäuschten Anhängern zu. Der 72-Jährige unterbrach mehrfach ihre Buh-Rufe, wenn er von Obama sprach. «Senator Obama hat Großes für sich und für sein Land erreicht.»

Am Tag nach der Wahl müsse die Zusammenarbeit über alle Parteigrenzen hinweg beginnen, um den großen Herausforderungen gerecht zu werden, «mit denen die größte Nation der Welt» konfrontiert ist. «Ich rufe alle Amerikaner auf, wie so oft in diesem Wahlkampf, nicht an unseren derzeitigen Problemen zu verzweifeln, sondern an das Versprechen und die Größe Amerikas zu glauben.» Der Senator aus Arizonasprach von einer historischen Wahl und einer besonderen Stunde für die Schwarzen in Amerika.

«Es ist natürlich, heute Nacht etwas enttäuscht zu sein», sagte McCain. «Aber das müssen wir hinter uns lassen und zusammenarbeiten, damit unser Land wieder in Schwung kommt», rief er seinen Anhängern zu. Die seien schwierige Zeiten. «Aber ich verspreche ihm (Obama), alles in meiner Kraft zu unternehmen, um ihm dabei zu helfen, uns durch die zahlreichen Herausforderungen zu führen.»


    
    
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