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Innenminister lobt Kräfte gegen Rechts

Holger Hövelmann zu Gast im Präventionsrat

erstellt 13.03.08, 20:17h, aktualisiert 13.03.08, 22:19h
Innenminister Holger Hövelmann (SPD)
Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Hövelmann (SPD) (Foto: dpa)
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Halberstadt/MZ/kb. Der im September vergangenen Jahres im Harz gegründete Präventionsrat gegen Rechtsextremismus traf sich am Mittwoch in Halberstadt und hatte prominenten Besuch: Innenminister Holger Hövelmann (SPD) wollte sich ein Bild von der Arbeit des Gremiums machen, "sehen, wie die Verantwortlichen mit dem Problem umgehen und Anregungen für andere Landkreise mitnehmen", sagte er in einem Pressegespräch.

Er halte es für wichtig, "dass die Akteure voneinander wissen" und sei besonders beeindruckt von den Aktivitäten und Projekten, die an den Schulen ins Leben gerufen wurden. Von 40 Schulen in Trägerschaft des Landkreises beschäftigen sich 30 in unterschiedlicher Form mit dem Problem Rassismus und Rechtsextremismus, konnte der Minister erfreut feststellen. Den häufig gehörten Vorwurf, Staat und Kommunen würden sich zunehmend aus der Finanzierung der Präventionsarbeit zurückziehen, finde er im Harzkreis nicht bestätigt, so Hövelmann. Er sei vielmehr erstaunt über das große und vielfältige Angebot für Kinder und Jugendliche. Zwar wolle er keine Aktivität als beispielgebend hervorheben, doch habe ihn beeindruckt, dass sich in der Stadt Wernigerode acht hauptamtliche Mitarbeiter als Streetworker um Kinder- und Jugendarbeit kümmern.

Im Präventionsrat verabredet worden sei, die Zusammenarbeit und den Informationsfluss zwischen den Kommunen und der Polizei zu verbessern.

Dem Präventionsrat gehören etwa 20 Vertreter von Vereinen, Behörden, Institutionen, Initiativen und Kommunalpolitiker an. Er soll die vielfältigen Aktivitäten gegen Rechts bündeln und koordinieren. Seine Gründung entspringt einem Vorschlag des Bürger-Bündnisses für ein gewaltfreies Halberstadt und der Halberstädter Polizei. Das nächste Treffen ist für August vorgesehen.


    
    
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