Nordkorea
Regime lässt 15 Menschen öffentlich hinrichten
Die Hinrichtungen seien als Warnung gegen illegale Grenzübertritte nach China erfolgt, zitierte «Good Friends» einen nordkoreanischen Beamten. Aus dem autokratisch geführten Land flüchten jedes Jahr zahlreiche Menschen, weil sie Hunger leiden oder brutal unterdrückt werden. Politisch ist Nordkorea weitgehend isoliert. Die Bevölkerung ist von internationaler Hilfe abhängig.
Vor ihrer Hinrichtung seien einige der Nordkoreaner beschuldigt worden, dass sie sich über den Grenzfluss Tumen nach China absetzen wollten, berichtete «Good Friends». Die Nordkoreaner seien vermutlich während eines Fluchtversuchs festgenommen worden. Bei den übrigen Hingerichteten habe es sich wohl um «Mittelsmänner» gehandelt, die Fluchtwilligen den Weg nach China gewiesen hätten.
Schätzungen gehen von derzeit 50 000 bis 300 000 nordkoreanischen Flüchtlingen in China aus. Sie halten sich in der Regel versteckt, denn wenn sie von chinesischen Behörden entdeckt werden, droht ihnen die Abschiebung in ihre Heimat.






























