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Das Logo «Thor Steinar»

erstellt 12.02.08, 13:31h
Dresden/dpa. Die Mode-Marke «Thor Steinar» ist ähnlich wie «Masterrace» und «Consdaple» zum Erkennungszeichen rechtsextremer Kreise geworden. Die Marken stehen nach Einschätzung des Verfassungsschutzes zweifellos der Neonazi-Szene nahe. Die Kleidung der ursprünglich norwegischen Marke «Thor Steinar» wird mittlerweile im brandenburgischen Zeesen produziert. Der Markenname ist an den Namen eines SS-Offiziers angelehnt.

Bis 2004 bestand das Logo aus zwei miteinander verwobenen Runen, die jeweils von SS-Divisionen als Kennzeichen genutzt wurden. Dieses Zeichen wird zum Beispiel in Sachsen-Anhalt als verfassungswidrig eingestuft. Bundesländer wie Sachsen und Brandenburg haben eine andere Rechtsprechung.

Auch Fußballvereine haben inzwischen auf die Debatte um die Marke reagiert: Bundesligisten wie Borussia Dortmund, der Hamburger SV oder Hertha BSC lassen «Thor Steinar»-Träger nicht mehr in ihre Stadien. Auch der 1. FC Magdeburg hat eine solche Regelung.


    
    
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