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Magdeburg

Weitere Zeugen im «Narvik»-Prozess

Verhandlung um Räumungsklage gegen Inhaber des Geschäfts im Hundertwasserhaus

erstellt 16.12.07, 15:46h
Proteste vor Laden «Narvik»
Das Landgericht Magdeburg möchte im «Narvik»-Prozess weitere Zeugen vernehmen. (Foto: dpa)
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Magdeburg/dpa. Das Landgericht Magdeburg will an diesem Montag weitere Zeugen im Prozess um die Räumungsklage gegen den Inhaber des Geschäfts «Narvik» im Hundertwasserhaus hören. In dem Laden wird Bekleidung der in der rechtsextremen Szene beliebten Marke «Thor Steinar» verkauft, weshalb die vermietende Gero AG den für drei Jahre geschlossenen Mietvertrag auflösen will. Ein Urteil ist nach Aussage eines Gerichtssprechers unwahrscheinlich.

Der Ladeninhaber besteht auf die Einhaltung des Vertrages. Am ersten Prozesstag vor fünf Wochen scheiterte eine gütliche Einigung an der vom Mieter gestellten Forderung über die Zahlung einer Abfindung «in sechsstelliger Höhe». Der Laden wurde am 27. Juli eröffnet. Die zum katholischen Bistum Magdeburg gehörende Gero AG wirft dem «Narvik»-Inhaber absichtliche Täuschung vor. Über die Brisanz der im Geschäft verkauften Marke «Thor Steinar» habe die Gero AG erst kurz vor der Eröffnung erfahren. Versuche, den Mietvertrag danach rückgängig zu machen, waren gescheitert.


    
    
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