Lokalausgaben SaaleKurier - Halle/Saalekreis AnhaltKurier - Dessau-Roßlau Ascherslebener Zeitung Bernburger Kurier Bitterfelder Zeitung ElbeKurier - Wittenberg, Gräfenhainichen, Jessen ElbeKurier - Wittenberg, Gräfenhainichen, Jessen Köthener Zeitung Mansfelder Zeitung - Eisleben, Hettstedt Neuer Landbote - Merseburg, Querfurt Quedlinburger Harz Bote Sangerhäuser Zeitung Weißenfelser Zeitung - Weißenfels, Hohenmölsen Zeitzer Zeitung Naumburger Tageblatt
Lokalausgaben

Seien Sie live dabei! Plus: Alle wichtigen Fußball-Tabellen!

Verpassen Sie keine Entscheidung in der 1. und 2. Bundesliga, der 3. Liga, im DFB-Pokal, der Champions League, der Europa League und in der Formel 1.
mz-web.de
RSS    |    Bildschirmschoner    |    mz-web.de mobil
Schriftgröße kleinSchriftgröße mittelSchriftgröße groß
Mitteldeutschland
mz-web.de > Nachrichten > Mitteldeutschland
Sachsen

NPD-Abgeordnetem Gansel droht Immunitätsverlust

Antisemitische Äußerung: Verfahren wegen Volksverhetzung und Verunglimpfung eingeleitet

erstellt 30.11.07, 09:51h, aktualisiert 30.11.07, 10:07h
Jürgen Gansel (hinten links)
Der Fraktionsvorsitzende der NPD im sächsischen Landtag, Holger Apfel (r.), spricht mit dem Abgeordneten Jürgen Gansel, vorne sitzt der Abgeordnete Jürgen Schön aus Leipzig, der als Dritter seinen Rückzug aus Partei und Fraktion erklärt hatte. (Archivfoto: dpa)
Bild als E-Card versenden Bild als E-Card versenden
Leipzig/ddp. Dem NPD-Landtagsabgeordneten Jürgen Gansel droht ein Verfahren wegen Volksverhetzung und Verunglimpfung des Staates. Nach einem Bericht der «Leipziger Volkszeitung» (Freitagausgabe) hat die Staatsanwaltschaft Dresden entsprechende Vorermittlungen gegen den 33-Jährigen aufgenommen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsste der sächsische Landtag die Immunität von Gansel aufheben.

Grund für die Vorermittlungen ist eine Mitteilung des Rechtsextremisten vor wenigen Tagen. Darin habe Gansel sich antisemitisch positioniert und zudem die Justiz als «Hure der antideutschen Politik» bezeichnet. Damit könnten nach Auffassung der Staatsanwaltschaft die Tatbestände der Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole erfüllt sein, schreibt das Blatt.

Den Vorermittlungen war dem Bericht zufolge eine Anzeige des CDU-Landtagsabgeordneten Günther Schneider vorausgegangen. Vor knapp drei Jahren hatte Gansel bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, weil er in einer Landtagsdebatte die Luftangriffe auf Dresden im Februar 1945 als «Bomben-Holocaust» bezeichnet hatte.


    
    
Anzeige
TOP
Print- und Online-Impressum | Datenschutzerklärung | Haftungsausschluss