Neue MZ-Serie «Mit offenen Augen»
Schröder: Angst und Neid erzeugen Hass
Berliner Theologe zu Ausländerfeindlichkeit und Befindlichkeiten im Osten
erstellt 25.09.07, 22:05h, aktualisiert 25.09.07, 22:19h

Polizisten vor der Pizzeria in Mügeln, in der acht Inder von bis zu 50 ausländerfeindlichen Deutschen angeblich zusammengeschlagen worden waren. (Foto: dpa)
Halle/MZ. Ausländerfeindlichkeit ist im Osten Deutschlands oft auf ein Gefühl der Benachteiligung, auf Angst und Neid zurückzuführen und nicht rassistisch motiviert. Das schreibt der Theologe und Politiker Richard Schröder (SPD) in einem Beitrag für die Mitteldeutsche Zeitung. Dieses Gefühl der Benachteiligung allerdings sei "weithin unberechtigt". In seinem Beitrag setzt Schröder sich außerdem mit den Angriffen auf Ausländer im sächsischen Mügeln und in Guntersblum (Rheinland-Pfalz) auseinander. Er spricht dabei von einer "Asymmetrie der Wahrnehmung. Mügeln hat eine gewaltige Medienkampagne ausgelöst, Guntersblum ist nach wie vor unbekannt."
Der Text von Richard Schröder eröffnet die neue MZ-Serie "Mit offenen Augen". In den Beiträgen wird, auch mit Blick auf die Ereignisse von Mügeln und Guntersblum, nach Antworten auf die Frage gesucht "Wie wollen wir miteinander leben?"
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