Jahresbericht Deutsche Einheit
Böhmer sieht kein Wachstumsrisiko durch Rechtsextremismus
Ministerpräsident: Sachsen-Anhalt hat im Gegenteil erfreuliche Fortschritte gemacht
erstellt 20.09.07, 08:07h
Hamburg/ddp. Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt,
Wolfgang Böhmer (CDU), hat die Warnung von Bundesverkehrsminister
Wolfgang Tiefensee (SPD)zurückgewiesen, der Rechtsextremismus in den
neuen Bundesländern sei ein Risiko für deren Wirtschaftswachstum.
«Wir haben bisher keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der
Rechtsextremismus die wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen
würde», sagte der CDU-Politiker der «Financial Times Deutschland»
(Donnerstagausgabe).
Sein Land habe im Gegenteil erfreuliche Fortschritte gemacht. «Der
Rechtsextremismus ist jedoch auch in Sachsen-Anhalt ein ernstes
Problem», fügte er hinzu. Dies habe die Landesregierung erkannt und
unter dem Motto «Hingucken» Gegenmaßnahmen ergriffen, die das Ziel
hätten, die Bevölkerung immun zu machen gegen derartiges Gedankengut.




































