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Bernburger Bündnis will Austausch stärken

VON Paul Spengler, 23.10.07, 19:34h, aktualisiert 23.10.07, 21:59h
Sprecherrat
Der Sprecherrat (von links) Karl-Heinz Schmidt, Friedel Meinecke, Juliane Stephan und Roland Wiermann. (Foto: MZ)
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Bernburg/MZ. Im "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Rechtsextremismus und Gewalt", das am 27. Januar gegründet wurde, haben sich im Laufe des Jahres mehrere Arbeitsgruppen gebildet. Schwerpunkte wurden gesetzt. Ziel ist es, die vorhandene Kompetenz untereinander zu nutzen, um sich in dem Netzwerk darüber zu verständigen, was man aktiv für ein demokratisches Miteinander unternehmen kann.

"Unser Ziel wird es nicht sein, uns mit Neonazis in direkter Konfrontation auseinander zu setzen", ist beispielsweise die Auffassung von Friedel Meinecke. Der langjährige SPD-Kreisvorsitzende ist Sprecher einer Arbeitsgruppe, die sich mit dem Umgang mit der NPD in der Öffentlichkeit befasst. Gemeinsam mit Kreisoberpfarrer Karl-Heinz Schmidt, dem Koordinator des Bernburger Bündnisses, ist sich Meinecke einig in dem Ziel, dass es mehr Sinn macht, Menschen zu erreichen, die damit liebäugeln, eine extremistische Partei zu wählen, als überzeugte Neonazis vom Gegenteil überzeugen zu wollen.

Weitere Arbeitsgruppen befassen sich mit der Präsentation im Internet, mit Projekten in den Schulen oder mit der Frage vom Umgang mit Gewalt. Die Mitarbeiter der AG "Projekte in Schulen" werden dabei vom Jugendamt des Landkreises unterstützt. "Wir haben gemerkt, dass Lehrer Hilfe brauchen", sagt die Sozialpädagogin Juliane Stephan, die ebenfalls im Sprecherrat vertreten ist. Im Januar ist die nächste Mitgliederversammlung des Bernburger Bündnisses geplant. "Wir sind weiter auf der Suche nach intelligenten Aktionen", hoffen die Mitglieder des Sprecherrats auf zusätzliche Verstärkung.

Wer Interesse hat, beim Bernburger Bündnis mitzuwirken, kann sich über Telefon 03471-33 35 29 an das evangelische Kreisoberpfarramt wenden. Adresse: Martinstraße 5, 06406 Bernburg, E-Mail:



    
    
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