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Sachsen-Anhalt

Sieben Menschen starben 2006 an Drogen

erstellt 26.12.06, 16:33h, aktualisiert 24.04.07, 13:57h
Cannabis in Meinsdorf (Kreis Anhalt-Zerbst)
Illegaler Hanfanbau zur Herstellung von Drogen in Meinsdorf (Landkreis Anhalt-Zerbst). Die Cannabis-Plantage war im Juni 2004 von der Polizei entdeckt worden. (MZ-Archivfoto: A. Kehrer)
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Magdeburg/dpa. Nach einem Höchststand in den vergangenen zwei Jahren ist die Zahl der Drogentoten in Sachsen-Anhalt in diesem Jahr voraussichtlich zurückgegangen. Bis Mitte Dezember starben landesweit sieben Menschen am Konsum von Rauschgift, teilte das Landeskriminalamt in Magdeburg mit. Sofern es bei dieser Zahl bleibt, wären das zwei Opfer weniger als 2004 und 2005. Seit Einführung der Statistik im Jahr 1994 wurden in Sachsen-Anhalt damit 63 Drogentote gezählt.

Zur generellen Entwicklung der Drogenkriminalität in Sachsen- Anhalt im Jahr 2006 wollen sich Innenministerium und Landeskriminalamt erst im Februar kommenden Jahres äußern, wenn die komplette Statistik vorliegt. Im Jahr 2005 hatte die Polizei zwischen Arendsee und Zeitz 6918 Rauschgiftdelikte gezählt und 5640 Tatverdächtige ermittelt. Unter den sichergestellten Drogen im Wert von 840 000 Euro waren 1,6 Kilogramm Heroin, 1,2 Kilogramm Kokain, 69 Kilogramm Cannabisprodukte und 40 300 Ecstasy-Tabletten.


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