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Badminton

IBF kämpft um mehr Anerkennung

«Super Series» mit zwölf ausgesuchten Turnieren soll für mehr Popularität sorgen

erstellt 25.09.06, 17:43h, aktualisiert 25.09.06, 17:43h
Hier wird ein Federball gespielt
Hier wird ein Federball gespielt. (Foto: dpa)
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Madrid/dpa. Eine «Super Series» mit zwölf ausgesuchten Turnieren soll dem Badminton-Sport zu mehr Popularität und Medienpräsenz verhelfen. Das kündigten Vertreter der International Badminton Federation (IBF) bei der WM in Madrid an. Von 2007 an sollen bei jedem Turnier mindestens 200 000 US-Dollar Preisgeld, beim Finalturnier als Minimum sogar 500 000 US-Dollar ausgeschüttet werden. Vier Veranstaltungen der «Super Series» werden in den kommenden drei Jahren in Europa und acht in Asien ausgetragen.

«Wir sind erst einmal nicht dabei», sagt Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton Verbandes (DBV). Die German Open in Mülheim sollen auch in den nächsten drei Jahren mit 80 000 US-Dollar Preisgeld ausgetragen werden. Obwohl die IBF jedem Turnierveranstalter 100 000 US-Dollar aus Sponsorengeldern garantiert, habe man sich beim DBV in Zurückhaltung geübt, da das finanzielle Risiko nicht abschätzbar sei, so Martin Kranitz. Allerdings werde es sich demnächst für die deutschen Spieler zunehmend lohnen, auch an den Turnieren in Asien teilzunehmen.

Seit 1983 gibt es beim Badminton eine Grand Prix Serie mit zuletzt durchschnittlich etwa 130 000 US-Dollar Preisgeld. Die Asiaten forcieren die Entwicklung zu einem professionellen Sport, der seit 1992 olympisch ist. «Tennis ist unser Vorbild», sagt IBF-Vizepräsident Punch Gunalan aus Malaysia.

Die Präsentation des Spiels soll vorangetrieben und noch fernsehtauglicher gemacht werden. Beispielsweise wurde bei der WM in Madrid ein Geschwindigkeitsmesser eingesetzt. Schläge von über 300 km/h wurden gemessen. «Badminton ist die schnellste Raket-Sportart», sagt Punch Gunalan. Es gelte, dies noch mehr ins Bewusstsein der Sportler und Zuschauer zu rufen.


    
    
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