Fußball
Roter Stern flitzt an der Lilienstraße
Wütende Proteste der Bunesen und eine Spielertraube um Schiedsrichter Ulf Bartholomäus (HFC) waren die Folge: Er hätte abpfeifen müssen, das Tor nicht geben dürfen. Da der Flitzer, angeblich ein Akteur der an diesem Tag spielfreien ersten Mannschaft von Roter Stern, allerdings fernab des eigentlichen Spielgeschehens über den Rasen gelaufen war, hatte der Referee keinen Grund gesehen, den Vorteil der angreifenden Gäste abzupfeifen. Der Treffer zählte.
Für die Buna-Kicker war das zu viel. Sie verließen wutschnaubend das Feld, sorgten so für einen Spielabbruch und schossen damit vermutlich ein Eigentor. "Man muss sehen, was die Verhandlung ergibt. Aber grundsätzlich ist eine Mannschaft nicht berechtigt, einfach vom Platz zu gehen. Schließlich hat jeder Klub die Möglichkeit, nach dem Abpfiff Protest einzulegen", meinte Hartmut List vom Sportgericht gegenüber der MZ. Am Dienstag (ab 16 Uhr) ist der "Flitzer-Fall" Thema bei der Börse der Fußball-Vereine auf dem Gelände der SG Motor.































