Lokalausgaben SaaleKurier - Halle/Saalekreis AnhaltKurier - Dessau-Roßlau Ascherslebener Zeitung Bernburger Kurier Bitterfelder Zeitung ElbeKurier - Wittenberg, Gräfenhainichen, Jessen ElbeKurier - Wittenberg, Gräfenhainichen, Jessen Köthener Zeitung Mansfelder Zeitung - Eisleben, Hettstedt Neuer Landbote - Merseburg, Querfurt Quedlinburger Harz Bote Sangerhäuser Zeitung Weißenfelser Zeitung - Weißenfels, Hohenmölsen Zeitzer Zeitung Naumburger Tageblatt
Lokalausgaben

Seien Sie live dabei! Plus: Alle wichtigen Fußball-Tabellen!

Verpassen Sie keine Entscheidung in der 1. und 2. Bundesliga, der 3. Liga, im DFB-Pokal, der Champions League, der Europa League und in der Formel 1.
mz-web.de
RSS    |    Bildschirmschoner    |    mz-web.de mobil
Schriftgröße kleinSchriftgröße mittelSchriftgröße groß
Topthemen
Luftfracht-Zentrum

DHL gilt als Kern für die Logistikbranche

Forum in Halle: Region muss sich vorbereiten

VON Gunther Immenhoff, 04.02.05, 19:20h
DHL
Sachsen-Anhalt wird das geplante internationale Luftdrehkreuz der Post-Frachttochter DHL am Flughafen Leipzig-Halle mit fast 67 Millionen Euro unterstützen. (Foto: dpa)
Bild als E-Card versenden Bild als E-Card versenden
Halle/MZ. Im Raum Leipzig-Halle kann mit der Ansiedlung des DHL-Luftdrehkreuzes ein Wachstumskern Logistik entstehen. "Mit der Wirtschaftsförderung und einer effektiven Verwaltung müssen beste Bedingungen für die Ansiedlung neuer Firmen geschaffen werden", sagte Halles Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler (SPD) am Donnerstagabend bei einem Forum in Halle. Eingeladen hatte der EU-Abgeordnete Ulrich Stockmann (SPD).

DHL-Projektchef Michael Reinboth machte deutlich, dass der Postkonzern sich zuerst um das eigentliche Drehkreuz kümmern wird. "Der größte Teil des Frachtumschlages wird von Flugzeug zu Flugzeug erfolgen." Umso mehr sieht der Bundesverband Logistik Handlungsbedarf. Das DHL-Kreuz sei ein Kern, um den herum ein Logistikzentrum mit Anbindung an Straße, Schiene und Wasserstraße entstehen könne, sagte Karlheinz Schmidt, Geschäftsführer des Bundesverbandes Logistik. Es müsse gelingen, z. B. Beispiel europäische Ersatzteillager internationaler Konzerne anzulocken, die auf gute Transportmöglichkeiten angewiesen sind. In deren Umfeld erwachse ein hoher Bedarf an Dienstleistungen.

Wenig Hoffnung auf neue Verkehrswege machte Iris Gleicke (SPD), Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium. So sei ein Ausbau der B 6 zwischen Halle und Leipzig parallel zur A 14 derzeit nicht möglich. Sie versprach jedoch, das Projekt erneut zu prüfen.

Der Aufkommensschwerpunkt für Fracht in Europa verlaufe derzeit auf einer Linie von Oslo bis Verona, sagte Michael Schädlich, Geschäftsführer des Institut für Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung Halle (isw). Mit der EU-Osterweiterung verschiebe sich diese Linie ostwärts. "Leipzig-Halle bietet aufgrund seiner Lage auf der neuen Achse beste Voraussetzungen, um als zu künftiges Transportzentrum zu fungieren", betonte er.


    
    
Anzeige
TOP
Print- und Online-Impressum | Datenschutzerklärung | Haftungsausschluss