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Domgalerie

Farbige «Emotionen» in Öl und Kreide

VON Regina Retzlaff, 25.01.04, 17:46h, aktualisiert 25.01.04, 19:27h
Ausstellungseröffnung
Sandra Peters (2.v.r.) aus Köln stellt in ihrer Heimatstadt Merseburg aus. Sie hatte an der FH Chemie studiert, ging dann in die alten Länder. Während der Ausstellungseröffnung kam es zu vielen angeregten Gesprächen mit den Besuchern der Domgalerie. (MZ-Foto: Werner Hoppe)
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Merseburg/MZ. Sie ist noch sehr jung, die Domgalerie in Merseburg, die Silvia Schumann in der ehemaligen Domapotheke einrichtete (die MZ berichtete). Und doch hat sie sich schon einen Namen gemacht. Der drang bis nach Köln zu Sandra Peters. Die Diplomchemikerin bereitete gerade eine Ausstellung ihrer in der Freizeit entstandenen Bilder in Köln vor. "Da hörte ich über eine Freundin von der Domgalerie. Da ich selbst in Beuna geboren und in Merseburg aufgewachsen bin, nahm ich Verbindung mit der Galerie auf. Und so kam diese Ausstellung zustande", erklärte Sandra Peters am Sonnabendnachmittag während der Eröffnung der Exposition in Merseburg.

"Es ist mir sozusagen ein inneres Bedürfnis, meine Bilder hier zu zeigen", meinte sie. Malen und Zeichnen, so war von ihr zu erfahren, haben sie schon seit ihrer Kindheit begeistert. Lange Zeit habe sie Karikaturen, Kalligraphien und Collagen bevorzugt. Farben entdeckte sie erst wieder in Köln, wo sie seit drei Jahren lebt und arbeitet. In Merseburg zeigt sie die Reihe "Emotionen", die im letzten Jahr entstand und die ausschließlich Ölkreide- und Kreidebilder beinhaltet. "Wir wollen mit Frau Peters eine neue Ausstellungsreihe beginnen. Darin sollen Künstler, die aus Merseburg stammen, hier aber nicht mehr wohnen, ihre Arbeiten zeigen. Sie sollen nach Merseburg zurückkehren, wenn auch nur mit ihren Werken", so Silvia Schumann, die zur Eröffnung auch den Naumburger Kunstschmiedemeister Dirk Buchwald begrüßte, der kurzfristig eine Schmuckkollektion nach Merseburg brachte. Die kann nun neben den Bildern von Sandra Peters angeschaut und auch käuflich erworben werden. Bis Mitte März ist diese Ausstellung geplant. Dann folgt eine Exposition der Schmuckdesignerin Beata Hinz aus Halle.


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