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Dessau-Roßlau: Mehr gemeinsames Engagement gegen Rechts Stadtverwaltung, Staatsanwaltschaft und Polizei haben die Menschen in Dessau-Roßlau dazu aufgerufen, sich mehr im Kampf gegen Rechtsextremismus zu engagieren. Viel zu oft sei der Name der Stadt in der Vergangenheit mit rechtsextremistischer und fremdenfeindlicher Gewalt in Zusammenhang gebracht worden, hieß es in einer am Donnerstag verbreiteten gemeinsamen Erklärung. Das Ansehen der Bauhaus-Stadt habe damit nachhaltig Schaden genommen. «Unterstützen Sie alle Bemühungen, mit denen Zeichen für ein weltoffenes, tolerantes und sicheres Dessau-Roßlau gesetzt werden», hieß in dem Aufruf. Bei den vielfältigen Bemühungen, mit demokratischen Mitteln gegen den Rechtsextremismus anzugehen, seien nicht die gewünschten Wirkungen eingetreten. Die Sicherheitslage sei angesichts gewaltbereite Randgruppen zusätzlich beeinträchtigt worden. Die Unterzeichner des Aufrufs appellierten an die Menschen, sich den Bemühungen unter dem Dach demokratischer Parteien, von Vereinen und Verbänden, der Kirchen und anderen gegen den Rechtsextremismus aktiven Akteuren anzuschließen. «Lehnen Sie jegliche Form von Gewalt ab und führen Sie notwendige Auseinandersetzungen mit Argumenten», erklärten Oberbürgermeister Klemens Koschig (parteilos), der Leitende Oberstaatsanwalt Folker Bittmann und der Polizeipräsident Karl-Heinz Willberg. www.dessau.de |