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Testspiel gegen den HC Elbflorenz Dresden: Spieler des SV Anhalt Benrburg: Schritt für Schritt zur Gesundheit

Toni Pajung

Toni Pajung

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Bley

Bernburg -

Toni Pajung hat sich einige Tage ernsthafte Sorgen gemacht. Die Erinnerung an den Sommer 2014 war allgegenwärtig, als der Bernburger im Testspiel gegen den HC Elbflorenz Dresden vor eineinhalb Wochen auf die Schulter fiel. Auf eben jene Schulter, die er sich 2014 so schwer verletzte, dass er den Großteil der Saison verpasste. „Die ersten Tage danach konnte ich die Schulter gar nicht belasten“, erzählt Pajung, „da habe ich geglaubt, dass es so schlimm ist wie die erste Verletzung.“

Befürchtung bestätigt sich nicht

Die gute Nachricht: Die Befürchtung hat sich nicht bestätigt. „Seit vergangenem Mittwoch geht es aufwärts“, sagt der 33-Jährige. Physiotherapie, Rehabilitation, Stabilitätsübungen - Toni Pajung macht Fortschritte. Sein Ziel ist es, heute, spätestens morgen wieder mit der Mannschaft zu trainieren. Es ist also nicht auszuschließen, dass er am kommenden Sonnabend, beim ersten Punktspiel des Jahres für den SV Anhalt, dabei ist. „Ob ich gegen Potsdam spielen kann, muss man sehen. Ich warte ab“, sagt er.

Nichts übers Knie brechen

Christian Pöhler könnte Toni Pajung sicher gebrauchen. Der Bernburger Trainer will aber nichts übers Knie brechen. Er ist vor allem froh, dass Pajung nicht unters Messer muss. „Wir sind zufrieden, wie die konservative Behandlung verläuft“, sagt Pöhler. Etwas besser als bei Toni Pajung sieht es bei Max Folchert aus. Der Torwart macht nach Aussage Pöhlers „sein Ding“, die Knieverletzung bereitet ihm von Tag zu Tag weniger Probleme.

„Wenn er am Wochenende spielen kann, dann ist das gut“, sagt Pöhler, „aber wenn nicht, dann ist das okay. Wir werden auch bei ihm nichts überstürzen.“ Nicholas Stiebler befindet sich auch auf dem langsamen Weg der Besserung. Die Leistenbeschwerden spürt der Kreisläufer immer noch, immerhin war er zuletzt schon wieder laufen. In dieser Woche will er bei einigen Übungen in der Halle dabei sein. Der SV Anhalt Bernburg ist am Sonnabend beim Tabellendritten VfL Potsdam zu Gast (Beginn: 19 Uhr). (mz)