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Stimmen zum Spiel: Keine Konter, zu viele Zeitstrafen

Christian Pöhler: „Wir haben sehr viel investiert, uns extrem gut vorbereitet und eine sehr variable Abwehr gestellt. Das Konterspiel hat leider nicht geklappt. Im jugendlichen Übermut haben wir auch ein paar dumme Zeitstrafen kassiert.“

Uwe Jungandreas: „Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Beide Abwehrreihen haben den Gegner vor sehr schwierige Aufgaben gestellt. Anfangs sah es teilweise so aus, als ob wir uns Knoten in die Hände gemacht hätten.“

Toni Pajung: „Wir machen einfach zwei, drei Fehler zu viel, haben auch zu viele Chancen liegen gelassen. Bei der 3:6-Unterzahl konnten wir die Partie am Ende auch nicht mehr drehen.“

Robert Lux: „Endlich wieder ein Derbysieg in der Anhalt-Arena, den wir mehr als verdient haben. Schon das 11:11 für Bernburg zur Pause war schmeichelhaft, weil wir uns Ende der ersten Halbzeit einfach dumm angestellt haben. Die Schiedsrichter haben sehr viele Zeitstrafen verteilt, um die Härte aus dem Spiel zu nehmen. Das fand ich ganz in Ordnung, wobei wir am Ende von unserer 6:3-Überzahl natürlich profitiert haben.“

Steffen Cieszynski: „Wir haben uns sehr viel vorgenommen und das Spiel lange offen gestaltet, obwohl wir unsere taktische Marschroute im Angriff nicht umsetzen konnten. Da haben wir zu hastig und ungeduldig agiert.“

Robin Hoffmann: „Wir waren einfach zu oft in Unterzahl. Das hat uns in der Schlussphase das Genick gebrochen.“

Tim Ackermann: „Der Trainer hat die Mannschaft optimal auf dieses Derby vorbereitet. Trotz der drei Ballverluste, die zum 20:23 führten, hatten wir noch Zeit, wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Aber in Unterzahl ist eine Aufholjagd schwer zu bewerkstelligen.“ (cr)