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SG Spergau: Team muss enger zusammenrücken

Oliver Meyer übernimmt die Anspielposition in der Mitte.

Oliver Meyer übernimmt die Anspielposition in der Mitte.

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Junghans

Spergau -

Das vergangene Wochenende mit dem Doppelspieltag und besonders die schweren Verletzungen der Leistungsträger Benjamin Herfurth und Tomas Jablonka waren über der Woche das bestimmende Thema beim Sachsen-Anhalt-Ligisten SG Spergau. Doch immer mehr rückte natürlich die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim HSV Magdeburg am Sonnabend in den Vordergrund.

Ausfall der Verletzten ausblenden

Während es die Spergauer am Dienstag im Training etwas lockerer angehen ließen - nach einem Fußballspiel war Sauna angesagt - , wurden am Donnerstag vor allen Dingen spieltaktische Varianten geübt. „Der Ausfall von Herfurth und Jablonka bis zum Saisonende beschäftigt aber nicht nur mich und meinen Trainerkollegen Dieter Lenz“, blickt Coach Holger Kemnitz zurück. „Wir haben noch einmal darauf hingewiesen, dass wir von jedem Spieler solch eine Leistung wie in der zweiten Halbzeit gegen Kühnau erwarten“, fügt er an. Nur dann lässt sich der Ausfall der beiden Leistungsträger einigermaßen abfangen. Zwar liegen die Spergauer mit 17:17 Punkten auf einem sicheren siebenten Tabellenplatz. Aber zum ersten Abstiegsrang gibt es auch nur eine Differenz von sechs Zählern.

Deshalb muss das Team im letzten Drittel der Meisterschaft noch enger zusammenrücken. „Dies ist in den Köpfen der Spieler angekommen“, glaubt SGS-Abteilungsleiter Roland Herfurth. Zumindest am Einsatz im Training hat es nicht gemangelt. Gerade mit dem Blick auf die Begegnung beim HSV Magdeburg wurde einiges probiert.

Umstellungen geplant

So dürfte sicher Oliver Meyer für Jablonka auf die mittlere Anspielposition rücken. Aber der ist bekanntlich ein völlig anderer Spielertyp. Auch Tobias Gerberding könnte vom Kreis in den Rückraum wechseln. Auf alle Fälle kommt auf Andreas Schwerdtner in Magdeburg eine ganz schwere Aufgabe zu. Er soll diesmal den Ex-Bundesliga-Kanonier Michael Jahns in seinen Aktionen einschränken. Im Hinspiel (36:29) hatte dies Gabor Aboczki, der ebenfalls verletzt ausfällt, sehr gut gelöst. „Wir werden zumindest kämpferisch alles geben“, verspricht Herfurth.

Die Begegnung beim HSV wird am Sonnabend um 17 Uhr in der Repgow-Sporthalle angepfiffen. (mz)