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Handball- Sachsen-Anhalt-Liga: SG Spergau will Magdeburger überholen

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Eine Hand wirft den Handball.

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DPA/SYMBOL

Merseburg -

In der laufenden Saison treffen die Männer der SG Spergau zum dritten Mal auf den Post SV Magdeburg. Am Sonnabend um 18 Uhr stehen sich beide Teams in der Sporthalle am Lorenzweg in der Landeshauptstadt gegenüber.

Gleich am zweiten Spieltag der Sachsen-Anhalt-Liga trafen sich die Mannschaften in der Spergauer Jahrhunderthalle. Und da zeigten sich die Gäste beim 31:37 deutlich überlegen. Die Spergauer, damals am Anfang des Neuaufbaus, waren zu instabil, um Post ernsthaft gefährden zu können. „Außerdem spielten wir da fast ohne Rückraum“, erinnert sich SGS-Spielertrainer Holger Kemnitz. Neben den erkrankten Steven Wrobel und Daniel Orlovsky fehlte noch Benjamin Herfurth wegen Studienverpflichtungen. Als man sich Anfang Januar dieses Jahres im Landespokal-Viertelfinale in Magdeburg wieder traf, war die Situation bereits eine andere. Die Mannschaft der SG Spergau zeigte sich gefestigter und hatte auch personell ein anderes Aussehen. Besonders Torhüter Tobias Thiele und Torjäger Daniel Orlovsky legten mit ihren starken Leistungen den Grundstein für das Weiterkommen mit einem 32:30- Erfolg.

„In der Partie im Pokal begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Dies ist auch am Samstag wieder zu erwarten“, blickt Kemnitz voraus. So sollte die Tagesform entscheiden, wer die beiden Pluspunkte auf seinem Konto verbuchen kann. Die Spergauer, derzeit mit 15 Zählern Tabellensiebter, könnten mit einem Sieg die Magdeburger, die Fünfter des Klassements (16:14 Punkte) sind, überholen. Dafür müssen sich die Gäste gegenüber der Vorwoche, als sie gegen den SV Langenweddingen mit 25:34 verloren, aber erheblich steigern. Vor allen Dingen in der Chancenverwertung müssen die Spergauer zulegen. Gegen Langenweddingen gab es von den Außenpositionen und vom Siebenmeterpunkt arge Defizite. „Nach einer intensiven Auswertung reisen wir optimistisch nach Magdeburg“, sagt Kemnitz. Auch, weil Wrobel, Orlovsky und Herfurth im Kader der Gäste stehen. Vor allen Dingen Wrobel dürfte brennen, war er doch am vergangenen Spieltag nach einer Roten Karte bereits ab der 27. Minute zum Zuschauen verurteilt. (mz)