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Gewürze erst nach dem Anbraten ans Essen

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Ob für ein indisches Currygericht oder eine italienische Tomatensoße: Gewürze sollten nicht mit angebraten werden. Sie werden - außer eventuell eine Prise Salz und Pfeffer - erst zum Schluss hinzugefügt. Sonst kann die Speise bitter schmecken.
Klingenberg/dpa. 

Ob für ein indisches Currygericht oder eine italienische Tomatensoße: Gewürze sollten nicht mit angebraten werden. Sie werden - außer eventuell eine Prise Salz und Pfeffer - erst zum Schluss hinzugefügt. Sonst kann die Speise bitter schmecken.

Beim Braten von Fleisch oder Gemüse kommen Gewürze besser erst in den Topf, wenn das Gericht fertig angesetzt und bereit zum Garen ist. «Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Gewürze verbrennen», erläutert der Koch und Gewürzmüller Ingo Holland aus Klingenberg in Bayern. «Und dann würden sich Bitterstoffe bilden.»

Grundsätzlich empfiehlt Holland, Gewürze zeitig und Kräuter erst ziemlich zum Schluss an die Speise zu geben. Unter Gewürzen fasst er getrocknete Saaten, Rinden und Fruchtstände zusammen. Als Kräuter bezeichnet er alles, was grüne Blätter oder Blüten hat und meist frisch verwendet wird.