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Sturmtief im Harz: HSB-Zugverkehr teilweise lahm gelegt

Mit Hochdruck arbeiten die Einsatzkräfte der HSB an der Beseitigung der Sturmschäden, hier im Bereich des Drängetals zwischen Wernigerode und Drei Annen Hohne.

Mit Hochdruck arbeiten die Einsatzkräfte der HSB an der Beseitigung der Sturmschäden, hier im Bereich des Drängetals zwischen Wernigerode und Drei Annen Hohne.

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HSB/Dirk Bahnsen

Wernigerode -

Sturmtief „Norkys“ fegt am Dienstag mit heftigen Böen über den Harz hinweg und sorgt auch für Zugausfälle auf dem Schienennetz der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB). „Betroffen sind hiervon seit Montag Teile der Harzquerbahn zwischen Wernigerode und Eisfelder Talmühle sowie die Brockenbahn, deren Betrieb vorübergehend eingestellt worden ist“, sagte HSB-Sprecher Dirk Bahnsen. Dagegen bislang fahrplanmäßig rollen die Züge auf der Selketalbahn sowie im Südharz zwischen Nordhausen und Eisfelder Talmühle.

Bäume blockieren Streckenabschnitte

Ursache für die Zugausfälle sei eine Vielzahl umgestürzter Bäume, welche die Gleise auf verschiedenen Streckenabschnitten blockieren. So waren es bislang allein rund 100 Fichten, die im Bereich des Drängetals zwischen Wernigerode und Drei Annen Hohne quer über den Schienen lagen. Die Einsatzkräfte der HSB arbeiten seit Montagmittag trotz der widrigen Witterungsbedingungen mit Hochdruck an der Beseitigung der Schäden, sagte der Sprecher. Bahnsen weiter: „Aufgrund der Gefahr weiterer Baumstürze konnten drei Dampfzüge die Heimreise nach Wernigerode am Montagabend nicht antreten und blieben aus Sicherheitsgründen im Bahnhof Drei Annen Hohne.“

Die HSB geht davon aus, den Verkehr auf der Brockenbahn ab dem 3. Februar wieder aufzunehmen. (mz)


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