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Schießwütiger Jäger in Benzingerode: Jagdschein nach Alkoholkonsum entzogen

Jäger mit Gewehr

Jäger mit Gewehr

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dpa/Symbol

Benzingerode/Halberstadt -

Dem schießwütigen Jäger aus Benzingerode, der einen Spaziergänger mit Hund durch einen Schuss aus seinem Jagdgewehr vertreiben wollte, hat die Waffenbehörde des Landkreises Harz die waffenrechtliche Erlaubnis und den Jagdschein entzogen. Martina Schulz, Leiterin der Waffen- und Sprengstoffbehörde, begründete die Entscheidung mit dem Alkoholkonsum des 58-Jährigen, bei dem nach der Tat eine Atemalkoholkonzentration von rund 1,1 Promille gemessen worden ist. „Da gibt es keine Diskussion, im Waffenrecht gelten 0,0 Promille“, sagte sie. Der Jäger hatte angegeben, am Tag vorher gefeiert zu haben.

Er kann in fünf Jahren einen Antrag stellen, um seine Genehmigungen wiederzubekommen. Allerdings gilt das nur, wenn er nicht verurteilt wird. Die Polizei ermittelt gegen den Mann wegen Nötigung, Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz. Sollte er dafür verurteilt werden, beginnt die Fünfjahresfrist mit Eintreten der Rechtskraft des Urteils. Erhält der Mann gar eine mehr als einjährige Haftstrafe, dann gilt sogar eine mindestens zehnjährige Sperre gegen ihn. (mz)


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