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Prozess am Landgericht Magdeburg: Geht von Brandstiftern die Gefahr weiterer Straftaten aus?

Die beiden Männer haben gestanden, das Feuer gelegt zu haben.

Die beiden Männer haben gestanden, das Feuer gelegt zu haben.

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Magdeburg/Neinstedt -

Im Prozess gegen zwei 31 und 23 Jahre alte Männer, die sich derzeit wegen Brandstiftung vor dem Landgericht Magdeburg verantworten müssen, sind am Montag die Plädoyers gehalten worden.

Den Männern wird vorgeworfen, am Abend des 15. September vergangenen Jahres im Dachgeschoss eines leer stehenden Wohnhauses in Neinstedt Feuer gelegt zu haben. Sie haben die Tat gestanden. Beide sind geistig beeinträchtigt, standen zur Tatzeit unter Alkoholeinfluss und sind derzeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Tatvorwurf hat sich bestätigt

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft hat sich der Tatvorwurf bestätigt. Sie forderte Freiheitsstrafen von jeweils einem Jahr und fünf Monaten. Für den 31-Jährigen sah die Staatsanwaltschaft im Ergebnis eines Gutachtens die erhebliche Gefahr weiterer Straftaten, weshalb dieser weiter in einer psychiatrischen Klinik untergebracht werden soll. Für den 23-Jährigen soll die Strafe dagegen zur Bewährung ausgesetzt werden.

Das Urteil soll am Donnerstag gesprochen werden. (mz)


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