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Hochwasserschutz an der Selke: Rückhaltebecken bei Straßberg und Meisdorf geplant

In Quedlinburg am Brühl wurde das Wehr an der Bode bereits erneuert.

In Quedlinburg am Brühl wurde das Wehr an der Bode bereits erneuert.

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Chris Wohlfeld

Meisdorf/MZ -

Das Land hält am Bau eines Hochwasserrückhaltebecken bei Meisdorf (Stadt Falkenstein/Harz) fest. Das betonten Sachsen-Anhalts Umweltminister Hermann Onko Aeikens nach einer Expertenberatung in Halberstadt.

In Meisdorf habe der Landesbetrieb für Hochwasserschutz zehn Varianten geprüft, wie dessen Direktor Burkhard Henning meinte. Dabei favorisiere das Land den Bau eines Rückhaltebeckens - unter Berücksichtigung des Naturschutzes. Minister Aeikens rechnet bis Mitte 2014 ein „rechtssicheres Ergebnis“ für die Planung zu haben. „Die Kommunen und ihre Bürger hier wollen mehr Schutz vor dem Hochwasser“, sagte Henning.

Nach seinen Worten gebe es viele technische Möglichkeiten. So könnte man die Häuserzeilen entfernen, um den Druck von der Selke zu nehmen. „Das würde aber keinen begeistern“, sagte er. Deshalb favorisiere das Land den Bau eines Rückhaltebeckens, das sich dem topographischen Bedingungen anpassen muss.


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