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Krankschreibung: Mitarbeiter der Bundesverwaltung immer länger krank

Uhr | Aktualisiert 22.12.2012 10:49 Uhr
Krankenscheine (FOTO: DPA) 
Die krankheitsbedingten Fehltage bei der Bundesverwaltung sind laut einem Medienbericcht im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert gestiegen.
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Berlin/dpa. 

Die krankheitsbedingten Fehltage bei der Bundesverwaltung sind laut „Bild“-Zeitung im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Wie das Blatt am Samstag unter Berufung auf den Gesundheitsförderungsbericht des Bundesinnenministeriums berichtete, waren Bundesbedienstete 2011 im Schnitt an 19,03 Tage krank. Das sei knapp ein Tag mehr als im Jahr zuvor. Seit 2006 seien die Fehltage damit zum fünften Mal in Folge gestiegen.

Die meisten Krankheits-Fehltage gebe es mit 20,81 Tagen im Verteidigungsministerium, beim Bundespresseamt (17,6) und dem Bildungsministerium (17,22). Am seltensten fehlten die Mitarbeiter beim Staatsminister für Kultur (9,73 Tage), im Bundeskanzleramt (11,47) und im Justizministerium (11,88).

Zum Vergleich: In Deutschland waren die rund 37 Millionen Arbeitnehmer im vergangenen Jahr laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 9,5 Arbeitstage krankgemeldet.