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Hintergrund: Kampf-Drohnen - unbemannte Flugzeuge mit Killer-Potenzial

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Die Armeen vieler Länder setzen inzwischen Drohnen ein. Diese unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicles, UAV) werden aus großer Entfernung ferngesteuert und können einen Tag oder länger in der Luft bleiben.
Berlin/DPA. 

Die Mini-Flugzeuge sind mit modernster Elektronik ausgestattet und haben ein breites militärisches Einsatzspektrum. Ging es zunächst vor allem um die Überwachung von Konfliktgebieten, können Drohnen inzwischen auch gegnerische Ziele erfassen und zerstören.

Die „Predator“-Drohnen des US-Herstellers General Atomics Aeronautical sind mit jeweils zwei lasergesteuerten „Hellfire“-Raketen (Höllenfeuer) ausgestattet. Die Basis-Version des mehrfach weiterentwickelten Typs ist etwa 8,20 Meter lang und hat eine Spannweite von 16,80 Metern. Bei einer Marschgeschwindigkeit von 180 und einem Spitzentempo von 217 Kilometern in der Stunde kann das ferngesteuerte Kampfflugzeug bis zu 40 Stunden in der Luft bleiben. Es kommt auf eine Reichweite von 1240 Kilometern.