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Mitteldeutsche Zeitung | Schwimmbadverbot für Zuwanderer: Stadt Bornheim verweigert Flüchtlingen Zugang zum Schwimmbad
15. January 2016
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Schwimmbadverbot für Zuwanderer: Stadt Bornheim verweigert Flüchtlingen Zugang zum Schwimmbad

In der Turnhalle der Verbundschule in Uedorf sollen bis zu 70 Schutzsuchende untergebracht werden.

In der Turnhalle der Verbundschule in Uedorf sollen bis zu 70 Schutzsuchende untergebracht werden.

Foto:

Engel-Strebel

Bornheim -

Die Stadt Bornheim in Nordrhein-Westfalen verwehrt männlichen Zuwanderern über 18 Jahren künftig den Zutritt zum Schwimmbad. Die Stadt hat die Maßnahme ergriffen, weil sich immer mehr Besucherinnen und Angestellte über sexuelle Belästigungen durch Männer aus einer nahen Asylbewerberunterkunft beschwerten, sagte der Sozialdezernent der Stadt, Markus Schnapka, am Freitag. Die Männer hätten sich Frauen gegenüber in „chauvinistischer Weise“ gezeigt. Dabei habe es sich nicht um Straftaten gehandelt.

Die Maßnahme sei bei den Bewohnern der Unterkunft auf großes Verständnis gestoßen, teilte Schnapka nach einer Informationsveranstaltung für die Flüchtlinge am Donnerstag mit. „Sobald wir von den Sozialdiensten die Mitteilung bekommen, dass die Botschaft angekommen ist, beenden wir diese Maßnahme wieder“, sagte Schnapka. Zum Schutz nach innen und nach außen habe die Stadt zudem die Sicherheitskräfte in den Flüchtlingseinrichtungen verstärkt.

In Bornheim sind derzeit 800 Flüchtlinge untergebracht. (red/dpa)


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