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„Pinocchio-Presse“, „Ausmisten“, „Schriftstücke“: Die größten Entgleisungen der AfD-Politiker

Björn Höcke bei der AfD-Kundgebung in Erfurt am Mittwochabend.

Björn Höcke bei der AfD-Kundgebung in Erfurt am Mittwochabend.

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dpa

„Es wird Zeit, dass wir das Schicksal des deutschen Volkes, damit es ein deutsches Volk bleibt, aus den Händen dieser Bundeskanzlerin nehmen.“ (Partei-Vize Alexander Gauland auf einer AfD-Kundgebung in Erfurt)

„Mein Anliegen war darauf hinzuweisen, dass auch in Kindergärten und Schulen manchmal mehr englisches als deutsches Liedgut vermittelt wird, was ich nicht richtig finde. Ich selbst singe im Chor und bin Organistin. Und da ist mir „Happy Birthday“ einfach zu flach....Aber bevor unsere Kinder englische oder französische Lieder lernen, können sich die Lehrer auch mal anschauen, was es für deutsche Texte gibt.“ (AfD-Parteivorsitzende Frauke Petry)

„Schriftstücke“ (In der ARD-Sendung „Hart aber Fair“ vom 30. November 2015 hatte Frauke Petry, behauptet, die Technische Universität Dresden würde gegen ihre Mitarbeiter mit Disziplinarmaßnahmen vorgehen, falls sie sich an politischen Demonstrationen beteiligen. Petry sprach von „Schriftstücken“, aus denen die Drohung hervorgehen soll.)

„Keine Schriftstücke“: (Am 15. Dezember 2015 erklärte die AfD, „dass ihr keine Schriftstücke der TU Dresden vorliegen, welche die Androhung von Disziplinarmaßnahmen gegenüber Mitarbeitern beinhalten“. Petry hat gegenüber der TU Dresden einen Widerruf und eine Unterlassungsserklärung abgegeben, in der sie sich verpflichtet, die falschen Behauptungen nicht zu wiederholen.)

„Ich sage diesen linken Gesinnungsterroristen, diesem Parteienfilz ganz klar: Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet, dann wird wieder Politik für das Volk und nur für das Volk gemacht - denn wir sind das Volk, liebe Freunde.“  (Markus Frohnmayer, Landtagskandidat in Baden-Württemberg, auf einer AfD-Kundgebung in Erfurt)

„Wer immer wieder mantrahaft wiederholt, dass Multikulti funktioniert und glaubt, dass es nur die sorgenfreie Wahl zwischen Ente süß-sauer und Falafel ist, der hat Schuld an dem, was an diesem Abend passiert ist. Meiner Meinung nach haben Leute wie Claudia Roth hier mittelbar mitvergewaltigt.“ (Markus Frohnmayer in der ARD)

„Die deutsche Politik hat eine Eigenverantwortung, das Überleben des eigenen Volkes, der eigenen Nation sicherzustellen.“ (Frauke Petry)

Lesen Sie auf der nächsten Seite, wie schön deutsch Erfurt doch sei, dass Journalisten am Ende auch Menschen seien und wo Frauke Petry die AfD in zehn Jahren sieht.

In einem Vortrag stellt Björn Höcke das Bevölkerungswachstum Afrikas in einen Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise. Er spricht von einem „Bevölkerungsüberschuss Afrikas“ und erklärt, der „lebensbejahende afrikanische Ausbreitungstyp“ treffe in Europa auf den „selbstverneinenden europäischen Platzhaltertyp“. „Solange wir bereit sind, diesen Bevölkerungsüberschuss aufzunehmen, wird sich am Reproduktionsverhalten der Afrikaner nichts ändern.“ (Björn Höcke auf einem Kongress des „Instituts für Staatspolititik“ Ende November 2015)

„Erfurt ist … schön … deutsch! Und schön deutsch soll Erfurt bleiben!“ „3000 Jahre Europa! 1000 Jahre Deutschland!“ (Björn Höcke auf einer AfD-Kundgebung)

„Wir wollen keinen Ausbau der Windenergie. Wir setzen uns dafür ein, dass mit der Braunkohle verantwortungsvoll umgegangen wird.“ (Frauke Petry in einem Interview)

„Am Ende sind Journalisten auch Menschen, dafür plädiere ich immer.“ (Frauke Petry auf dem AfD-Bundesparteitag 2015 in Hannover)

„Liebe Pinochio-Presse“, (Frauke Petry in Hannover)

„Vor allem haben wir den Glauben verloren, dass das System auf alle Zeit Bestand hat.“ (Frauke Petry über Erfahren aus ihrem Leben in der DDR)

„Da sehe ich uns in der Regierung“ (Frauke Petry 2015 in einem Interview auf die Frage, was in zehn Jahren sein wird)

„Man kann heute kaum noch Zweifel an einem ausschließlich von Menschen gemachten Klimawandel äußern, ohne in die Nähe der Holocaust- oder Auschwitz- Leugner zu geraten.” (Alexander Gauland 2012, ein Jahr vor der Gründung der AfD, im Tagesspiegel)

Zusammengestellt von Bernhard Honnigfort

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