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Wetter: Kein Frost im Flachland, aber Schnee auf dem Brocken

Uhr | Aktualisiert 01.12.2012 22:13 Uhr

Ein vereister Zweig (FOTO: DPA)

Das Wetter in Mitteldeutschland bleibt auch zu Beginn der kommenden Woche ungemütlich. Der Himmel ist bewölkt und immer wieder kann es schneien.
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Frankfurt/Schierke/DAPD/DPA. 

Das Wetter in Mitteldeutschland bleibt auch zu Beginn der kommenden Woche ungemütlich. Der Himmel ist bewölkt und immer wieder kann es schneien, wie der Deutsche Wetterdienst am Samstag in Frankfurt am Main mitteilte.

In Thüringen sinkt die Quecksilbersäule auf zwei bis minus vier Grad Celsius im Bergland. In Sachsen pendelt die Temperatur ebenfalls um den Nullpunkt. In Sachsen-Anhalt bleibt es außer im Harz wohl frostfrei.

In der Nacht zu Dienstag sinken die Temperaturen dann in der Region bis auf minus acht Grad. Von Westen zieht Schnee auf, der in flacheren Regionen in Regen übergeht. Am Morgen erreicht der Schnee dann auch Sachsen und zieht weiter Richtung Elbe. Östlich davon sowie im Bergland wird es durchweg schneien. Die Temperaturen werden indes etwas milder.

Rodler und Winterwanderer haben im Harz Grund zur Freude. Auf dem Brocken lägen bereits elf Zentimeter Schnee, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes am Samstag in Leipzig. Für eine Rutschpartie auf dem Schlitten reiche das aus. In den Harzorten wie Stiege seien jedoch erst magere vier Zentimeter der weißen Pracht liegen geblieben. Skifahrer müssten auf Sonntag hoffen. Über Nacht bringe ein Tief von der Nordsee her nochmals kalte Luft und Niederschläge. Vier bis acht Zentimeter Neuschnee seien möglich. Unterhalb von 500 Metern Höhe werde die weiße Pracht schmelzen, sagte der Meteorologe. „In Wernigerode liegt kein Schnee“, sagte eine Sprecherin der dortigen Tourismus GmbH.

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