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Wetter: Frühsommerliche Temperaturen zum Fest

Uhr | Aktualisiert 21.12.2012 13:29 Uhr
Das Gesicht eines lebensgroßen künstlichen Weihnachtsmannes ist am 21.12.2012 auf dem Weihnachtsmarkt in Kempten (Bayern) mit Regentropfen bedeckt. (FOTO: DPA) 
Keine Hoffnung auf Winterzauber: „99 Prozent der Menschen in Deutschland werden wohl eine grüne Weihnacht erleben.“
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Offenbach/dpa. 

Das sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach am Freitag. Lediglich auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg, könne man weiße Weihnacht feiern. Ansonsten gebe es überall im Land Tauwetter bis auf Lagen von 1500 Metern.

Daran ändere auch Russland-Hoch „Thomas“ nichts, das derzeit in Osteuropa für Kälte sorge, teilte der DWD mit. Zwar gebe es bis einen Tag vor Weihnachten im Nordosten Deutschlands noch Dauerfrost, ab Montag sei damit jedoch Schluss. Dann verdrängten sogenannte „Atlantik-Bläser“ die Kälte. Dabei handle es sich um Tiefdruckgebiete aus dem Westen, die für milde Temperaturen und kräftigen Wind sorgen. An Heiligabend könnten die Temperaturen laut DWD im Südwesten bis auf 19 Grad klettern.

Milde Temperaturen und viel Niederschlag könnten Hochwasser bringen. Vor allem in Donau und Neckar könnte am Montag das Wasser steigen, so die Hochwasservorhersagezentrale. Auch an Rhein und Main sei mit steigenden Wasserständen zu rechnen. Wegen der komplizierten Wetterlage könnten aber noch keine genauen Vorhersagen über die Wasserhöhen gemacht werden.

Gefährlich könnte es in den kommenden Tagen für Autofahrer werden. Vor allem am Sonntag sei laut DWD mit glatten Straßen zu rechnen. Nordöstlich der Elbe gebe es Eisregen, weiter südwestlich würden es regnen.

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