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Weihnachten: Die Deutschen zieht es Heiligabend in die Kirche

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Ein 2,50 Meter großer «Herrnhuter Stern» leuchtet auf dem Altmarkt in Dresden. Im Hintergrund die Kreuzkirche. (FOTO: DPA)

Mehr als die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) plant laut dem Weihnachtsbarometer der „Leipziger Volkszeitung“ (Montag) zu Heiligabend einen Kirchenbesuch.
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Leipzig/dpa. 

Auch im Osten geht der Trend nach oben: Wollte hier vor zwei Jahren nur gut jeder Dritte (35 Prozent) am 24. Dezember in die Kirche gehen, haben das jetzt 43 Prozent vor, wie die Umfrage des Instituts für Marktforschung Leipzig ergab. In den alten Bundesländern sind es 57 Prozent. Für das Barometer waren zwischen dem 13. und 17. Dezember nach Angaben der Zeitung 1000 Erwachsene aus dem gesamten Bundesgebiet befragt worden.

Danach haben die Ostdeutschen mit 315 Euro nur zwei Euro weniger für Geschenke ausgegeben als die Westdeutschen. Zudem wuchs der Anteil der Haushalte, in denen die christliche Weihnachtsgeschichte vorgelesen wird, seit 2010 von 14 auf 22 Prozent. Sonstige Traditionen werden gleichermaßen gepflegt - mit einer Ausnahme: Während im Osten der Weihnachtsmann kommt, ist es im Westen das Christkind.