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VEB "Kulturpark" Plänterwald: Ruinen-Romantik im Berliner Spreepark

Spreepark

Der Spreepark ist zum 1. Mai verkauft.

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Andreas Bez

Berlin -

Das Land Berlin ist jetzt wieder Herr in seinem größten Vergnügungspark: Der Spreepark wurde pünktlich zum 30. April vom bisherigen Pächter Witte geräumt. „Wir haben den Spreepark am Mittwoch wie vereinbart in vertragsgemäßem Zustand übernommen“, sagte eine Sprecherin des Liegenschaftsfonds der dpa. Ende März hatte der Liegenschaftsfonds das seit 13 Jahren geschlossene Parkgelände zurückgekauft. Für zwei Millionen Euro wurde das bis 2061 laufende Erbbaurecht für das 30 Hektar große Grundstück im Plänterwald zurückerworben.

Damit soll Berlins einst einziger ständiger Vergnügungspark aus seinem Dornröschenschlaf geweckt werden. Der Pächter war pleite gegangen und durch Drogenschmuggel in großem Stil in die Schlagzeilen geraten. Hohe Schulden belasteten das Gelände, wofür jetzt mit der Gläubigerbank eine Lösung gefunden wurde.

Das Land mache jetzt eine Bestandsaufnahme und berate zusammen mit dem Bezirk Treptow-Köpenick die künftige Nutzung, sagte die Sprecherin. Dabei werde auch geprüft, welche Möglichkeiten für Interimsnutzungen gefahrlos umgesetzt werden können.

Das riesige, teils verwahrloste Areal mit Riesenrad und Dinosaurieren ist umzäunt und wird bewacht. In das Konzept soll auch das Eierhäuschen - ein berühmtes ehemaliges Ausflugslokal in jetzt schlechtem Zustand - einbezogen werden. (dpa)