Wie das Nationale Geografie-Institut mitteilte, hatten allein in der Nacht zum Montag 14 Erdstöße das andalusische Dorf mit rund 7000 Einwohnern erschüttert. Das stärkste Beben erreichte die Stärke 3,3.
Menschen kamen nicht zu Schaden. An den Wänden einer Schule taten sich Risse auf, so dass die Gemeindeverwaltung das Gebäude schließen ließ. Die betroffene Gegend gilt nicht als besonders erdbebengefährdet. „Die Leute brauchen keine Angst zu haben“, sagte der Direktor der spanischen Erdbebenwarte, Emilio Carreño, der Zeitung „El País“. Allerdings konnte er den Dorfbewohnern auch nichts garantieren. „Wir können nur sagen, dass es keinerlei Anzeichen gibt, die auf eine Gefahr eines stärkeren Bebens hindeuten könnten.“