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Faktencheck zur Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof: Das wissen wir bisher über die Täter

Polizisten nehmen am Kölner Hauptbahnhof einen mutmaßlichen Gepäckdieb fest.

Polizisten nehmen am Kölner Hauptbahnhof einen mutmaßlichen Gepäckdieb fest.

Foto:

Arton Krasniqi

Köln -

Viele Frauen wurden in der Silvesternacht im Kölner Hauptbahnhof begrapscht und beraubt. Eine Ermittlergruppe der Polizei fahndet nach den Tätern. Was wir über die Männer bislang wissen:

  • Die Täter sind junge Männer, die der Polizei bereits seit Monaten bekannt sind. Bisher sind sie in der Innenstadt und in den Amüsiervierteln wie der Zülpicher Straße durch Taschen- und Trickdiebstähle sowie Raubüberfällen aufgefallen.

  • Nach Angaben von Polizeibeamten, Zeugen und Opfern sind die meisten der Täter junge Männer zwischen 15 und 35 Jahren aus Nordafrika oder dem arabischen Raum.

  • Sie waren betrunken und äußerst aggressiv.

  • Ingesamt gehörten mehr als 1000 Männer zu der Gruppe, aus der heraus die Taten begangen wurden.

  • Wie die Polizei betont, handelt es sich bei den Tätern nicht um Flüchtlinge.

  • Fünf Verdächtige im Alter zwischen 18 und 24 Jahren wurden am Sonntag festgenommen. Zwei von ihnen sind mittlerweile in Haft. Nachweisen kann ihnen die Polizei aber bisher nur Taschendiebstähle.

  • Inzwischen sind 60 Anzeigen eingegangen, es gibt 80 Geschädigte – viele von ihnen wurden beraubt, etwa 15 Frauen sexuell belästigt. Auch eine Zivilbeamtin ist unter den Opfern.



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