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Rückblick: Brandkatastrophen mit vielen Toten in Deutschland

Uhr | Aktualisiert 26.11.2012 17:50 Uhr
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Berlin/afp. 

Bei einem Brand in einer Behinderteneinrichtung in Titisee-Neustadt sind am Montag 14 Menschen ums Leben gekommen. In den vergangenen Jahren hat es in Deutschland bereits ähnlich verheerende Brände mit zahlreichen Toten gegeben.

11. April 1996: Bei einer Brandkatastrophe in der Ankunftshalle des Düsseldorfer Flughafens kommen 16 Menschen ums Leben. Es ist das bisher schwerste Brandunglück auf einem deutschen Flughafen.

30. Mai 1997: Bei einem Großbrand in einem Behindertenheim der Diakonie in Frankfurt an der Oder sterben acht Menschen.

20. August 1997: Ein 17-Jähriger zündet im westfälischen Rheine ein Mehrfamilienhaus an. Acht Menschen sterben.

24. Dezember 2001: Bei einem Feuer in einem Altenheim in Itzehoe in Schleswig-Holstein kommen am Heiligen Abend sechs Heimbewohner ums Leben.

8. August 2005: Neun Menschen sterben bei einem schweren Hausbrand in Berlin-Moabit. Ausgelöst wurde das Feuer durch einen Zwölfjährigen, der im Hausflur kokelte.

2. Dezember 2005: In einer Container-Unterkunft für Obdachlose in Halberstadt in Sachsen-Anhalt kommen neun Männer ums Leben.

3. Februar 2008: Bei einem Wohnhausbrand in Ludwigshafen sterben neun Menschen, darunter fünf Kinder.

20. Juli 2010: Im hessischen Limburg sterben bei einem Feuer auf einem Bauernhof sechs Menschen.