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Raumfahrt: Satellit «Intelsat 27» stürzt ins Meer

Uhr | Aktualisiert 01.02.2013 10:21 Uhr
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Bei einer Panne in der russischen Raumfahrt ist kurz nach einem Fehlstart ein Kommunikationssatellit in den Pazifik gestürzt. Der Abschuss des Intelsat-27-Satelliten von einer schwimmenden Plattform im Ozean ist am Freitagmorgen fehlgeschlagen.
Moskau/dpa. 

Bei einer Panne in der russischen Raumfahrt ist kurz nach einem Fehlstart ein Kommunikationssatellit in den Pazifik gestürzt. Der Abschuss des Intelsat-27-Satelliten von einer schwimmenden Plattform im Ozean sei am Freitagmorgen fehlgeschlagen, teilte der russische Raumfahrtkonzern Energija mit. Nach ersten Erkenntnissen kam es zu einem Fehler bei der Zündung der ersten von drei Raketenstufen.

Die Rakete mit dem Satelliten sei unweit der Plattform „Odyssey“ etwa 40 Sekunden nach dem Start ins Meer gestürzt. Bei der Havarie sei niemand verletzt worden, hieß es. Auch die Plattform sei intakt. Russland musste zuletzt wegen mangelhafter Technik immer wieder Raumfahrtpannen hinnehmen.

Der Satellit des Herstellers Boeing Satellite Systems sollte für mindestens 15 Jahre Kunden auf dem amerikanischen Kontinent, im Atlantik und in Europa zu Wasser, zu Land und in der Luft mit Kommunikationsdienstleistungen versorgen. Das teilte die Sea Launch AG in Bern (Schweiz) mit. Von den insgesamt 35 Starts innerhalb des internationalen Programms Sea Launch waren 31 bisher erfolgreich.