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Kate und William: Das Zwillings-Gerücht macht die Runde

Uhr | Aktualisiert 14.01.2013 20:29 Uhr

Prinz William hat seine schwangere Frau Kate am Dienstag erneut im Krankenhaus besucht. (FOTO: DPA)

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Lange musste Herzogin Kate es nicht alleine aushalten: Prinz William (30) hat seine schwangere Frau nur wenige Stunden alleine im Krankenhaus gelassen. Am Dienstag eilte er erneut an ihre Seite.
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London/dpa. 

Der Zweite der britischen Thronfolge kam gegen Mittag am exklusiven King Edward VII. Hospital in der Londoner Innenstadt an. Dutzende Fotografen und Journalisten warteten dort vergeblich auf einen Hinweis, wie es Kate geht. Ohne Kommentar ging William in die Klinik - ob die Freude über die Schwangerschaft oder die Sorge um seine Frau größer ist, ließ sich an seinem Gesicht nicht ablesen.

Das Land jedenfalls ist hin- und hergerissen zwischen Glück und Unsicherheit. Kate (30) leidet an einer schweren Form von Schwangerschaftsübelkeit. Der Palast hatte erklärt, sie sei in einem frühen Stadium der Schwangerschaft und werde wohl mehrere Tage im Krankenhaus bleiben. Sämtliche öffentliche Auftritte der Herzogin für die nächste Zeit wurden abgesagt. Experten betonten aber gleichzeitig, Kates Zustand sei für die Schwangerschaft nicht zwangsläufig gefährlich.

Eine weitere Information zu der extremen Form der Übelkeit führte zu Spekulationen: Sie komme besonders häufig bei Frauen vor, die mit Zwillingen schwanger seien, berichtete unter anderem der "Daily Telegraph". Beim Buchmacher William Hill schossen daraufhin die Wetten auf gleich zwei Babys nach oben. Bei der Schätzung der Namenswahl setzen sich Victoria und George an die Spitze. Selbst auf die Frage nach natürlicher Geburt oder Kaiserschnitt kann man nun wetten - die meisten tippen auf den natürlichen Weg.

Vor dem Krankenhaus gab es einen Vorgeschmack auf das, was das Paar in den kommenden Monaten erwartet. Dutzende Kamerateams und Journalisten schlugen dort ihr Lager auf und warteten auf Neuigkeiten. Der Palast jedoch schwieg eisern.

Mehrere Medien berichteten, William und Kate hätten ihre frohe Botschaft bis zur kritischen Zwölf-Wochen-Grenze eigentlich für sich behalten wollen. Weil Kate ins Krankenhaus musste, fürchteten sie jedoch, die Nachricht könne sich über soziale Netzwerke oder die Medien verbreiten. Deshalb entschlossen sie sich am Montag dazu, die Schwangerschaft bekanntzugeben. Der Labour-Parlamentsabgeordnete Tom Watson rief daraufhin die Presse auf, dem Paar die Privatsphäre zu lassen.

Kate und William hatten am 29. April 2011 in der Londoner Westminster Abbey geheiratet. Seit Monaten war über eine mögliche Schwangerschaft von Kate gerätselt worden. Am Dienstag trafen weiter Gratulationen aus der ganzen Welt ein. Ein Kind von William und Kate würde automatisch an die dritte Stelle in der britischen Thronfolge aufsteigen - unabhängig von seinem Geschlecht, oder wie viele Geschwister es hat. So selbstverständlich wie die Thronfolge-Arithmetik klingt, ist sie nicht. Vergangenen Sommer mussten die Regierungschefs von 16 Staaten im australischen Perth sich auf eine neue Regelung einigen - der britische Monarch ist noch immer Staatsoberhaupt von 15 ehemaligen Kolonien, darunter so wichtige Länder wie Kanada oder Australien.

Der britische "Act of Settlement" aus dem Jahr 1701 sollte geändert werden. Darin war nicht nur geregelt, dass Thronfolger der seit Heinrich VIII. streng protestantischen britischen Krone keine Katholiken oder Katholikinnen heiraten dürfen. Auch ein Primat für Männer ist darin enthalten. Ein Mädchen konnte bisher nur dann Königin werden, wenn es - wie im Falle von Königin Elizabeth II. - keine Brüder mehr bekommt.

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