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Andreas Jungblut: Streit um Entlassung des «Traumschiff»-Kapitäns

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Das Kreuzfahrtschiff «MS Deutschland» kommt in Hamburg mit mehr als 200 deutschen Teilnehmern der Olympischen Spiele 2012 an Bord im Hafen in Hamburg an. Kapitän Jungblut verlangt von seinem ehemaligen Arbeitgeber die Wiedereinstellung.  (BILD: DPA)
Der Rechtsstreit zwischen dem Ex-Kapitän der „Deutschland“, Andreas Jungblut, und der Reederei Deilmann geht weiter. Ein Gütetermin vor dem Lübecker Arbeitsgericht am Freitag scheiterte, weil sich beide Seiten nicht einigen konnten.
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Lübeck/dpa. 

Jungblut hatte gegen seine fristlose Entlassung im Oktober 2012 geklagt. Die Reederei hatte die Kündigung mit schwerwiegenden Verstößen gegen seinen Arbeitsvertrag begründet. Jungblut hatte die Ausflaggungspläne für das Kreuzfahrtschiff, das als ZDF-„Traumschiff“ bekanntwurde, und die Geschäftspolitik der Reederei öffentlich kritisiert. Er wolle als Kapitän zurück auf die Brücke der „Deutschland“, sagte der 60-Jährige am Freitag.

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