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Adventskalender: Hersteller wehren sich gegen Vorwürfe

Uhr | Aktualisiert 27.11.2012 11:38 Uhr
Eine Frau nimmt für eine Fotoillustration ein Stück Schokolade aus einem Schokoladenweihnachtskalender der Firma Rausch. Die Stiftung Warentest hat in der Schokolade von 24 Adventskalendern für Kinder Rückstände von Mineralöl und ähnlichen Substanzen nachgewiesen. (FOTO: DAPD) 
Nach einem Bericht von Stiftung Warentest über schädliche Mineralölrückstände in der Schokolade aus Adventskalendern haben sich zahlreiche Hersteller gewehrt.
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Berlin/DPA. 

Einige Schokoladen-Produzenten kritisierten die Untersuchungsmethoden und Bewertungen von Stiftung Warentest. Die Bremer Firma Hachez Chocolade warf den Testern vor, Unsicherheiten zu verbreiten, „die völlig bei den Haaren herbeigezogen sind“. Eine Gesundheitsgefährdung könne „nicht einmal ansatzweise nachgewiesen“ werden.

Kraft Foods, Hersteller von Milka-Schokolade, betonte am Dienstag: „Wir möchten darauf hinweisen, dass diese Thematik nicht Schokoladen-spezifisch ist. Mineralölbestandteile kommen allgegenwertig in der Umwelt vor.“ Der Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) hatte am Montag mitgeteilt, die Schokolade in den Kalendern seien nicht gesundheitsgefährdend. Einen Grenzwert für Mineralölreste gebe es bislang nicht, die Öle seien weit verbreitet.

Stiftung Warentest hatte in der Schokolade Rückstände von schädlichen Mineralölen gefunden. In neun Fällen warnten die Tester Kinder vor dem Verzehr. Zwölf Kalender waren nur gering belastet. Die winzigen Ölreste könnten aus der Farbe auf Kartonverpackungen aus recyceltem Altpapier stammen. Die Süßwaren-Kette Arko kündigte daraufhin den Rückzug ihrer Kalender aus den Geschäften an.

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